Die verschiedenen Winde in Sardinien
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Die Insel Sardinien ist aufgrund
ihrer zentralen Lage im Mittelmeer zahlreichen Winden ausgesetzt.
In ungeschützten Gegenden beeinflussen diese sichtbar den Wachstum
der Bäume, welche dort nahezu horizontal zum Boden wachsen.
Aus Nord-Westen weht der kühle bis kalte und teils sehr heftige
Mistral. Im Sommer reinigt er das Meer von den Algen und sorgt
für angenehme Erfrischung.
Aus Afrika gelangen hingegen die schwül-warmen Winde Austro
und Scirocco über das Meer. In der heißen Jahreszeit verursachen
diese Winde eine hohe Luftfeuchtigkeit und können sogar roten
Wüstensand mit sich bringen.
Der aus östlicher Richtung wehende Levante bringt ebenso feuchte,
beim Überqueren der Insel zunehmend warme Luft mit sich.
Die Winde Ponente und Libeccio ziehen schließlich vom westlichen
Teil der Insel einerseits in nördliche Richtung bis nach Korsika,
andererseits in südliche Richtung bis nach Cagliari.
Die Nordwinde Tramontana und Grecale zeichnen hingegen die Trockenperiode
(Juli, August) aus. |