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Chia
Costa Smeralda
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In den 50er Jahren waren Alghero (Nordwesten)
und Cagliari (Süden) die einzigen touristischen Anlaufpunkte
Sardiniens.
In den 60er Jahren setzte in Folge der Eröffnung von exklusiven
Yachthäfen und Luxushotels seitens des Prinzen Karim Aga Khan,
geistliches Oberhaupt der Ismaeliten, der elitäre Tourismus
an der nördlichen Costa Smeralda ein.
In den darauffolgenden Jahrzehnten entstanden in dieser Gegend
zahlreiche Hotelanlagen mit allem Komfort, sowie auch kleinere
Hotels. Im Jahre 1983 wurde schließlich die Ausweitung von 15.000
auf 55.000 Betten beschlossen.
Zusätzlich zu Hotels wurden in ganz Sardinien nun auch Minihotels,
Bed & Breakfast-Unterkünfte und Residenzen eröffnet, so dass
im Jahr 2001 bereits über 74.000 Betten in Sardinien registriert
werden konnten, eine Zahl, die seitdem jährlich steigt.
Insgesamt gesehen ist Sardinien jedoch, vor allem im Vergleich
zu anderen Mittelmeerinseln wie bspw. Mallorca, Ibiza oder Gran
Canaria, auch heute noch eine unberührte, exklusive und vergleichsweise
eher teure Urlaubsinsel. |
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