Erdbeerbaum
Mirto
Feigenkaktus
Korkeichen
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Sardinien weist eine großflächige „Macchia Mediterranea“
auf.
Hierbei handelt es sich um bis zu fünf Meter hohe Buschwälder
bestehend aus Baumheide (erica), Erdbeerbäumen (corbezzolo),
Mastixsträuchern (lentischio), Steinlinden (tiglio), Myrtesträuchen
(mirto), Zypressen (cipresso) und Wacholdersträuchern (ginepro).
Myrtenbeeren und -blätter werden von den Inselbewohnern vor
allem zum Würzen herzhafter Speisen wie bspw. Spanferkel oder
Lammbraten verwandt, sowie zur Gewinnung des gleichnamigen,
verdauungsfördernden Mirto-Likörs. (Aus den Beeren wird hierbei
dunkelroter Likör und aus den Blättern transparenter Likör gewonnen).
In einigen Gebieten droht heute leider zusehends die Versteppung.
Ein anfängliches Zeichen hierfür ist die sogenannte Felsheide,
welche sich durch lediglich anderthalb Meter hohe, von Weidetieren
meist gemiedene Halbsträucher auszeichnet.
Distelähnliche Stauden, Zwiebel- und Knollenpflanzen, sowie
verschiedene Kräuter wie bspw. Rosmarin, Lavendel, Salbei und
Thymian sind typisch für die Felsheide.
Im Herbst blühen Heide, Erika und Wolfsmilch, im Frühling hingegen
die Zistrose, Ginster, Rosmarin, sowie zahlreiche, teils endemische
Knollenpflanzen. An Felsküsten ist zudem intensiv duftender
Meerfenchel vorzufinden und an Stränden oder auf Dünen Stranddisteln
und Dünen-Trichternarzissen.
Zu den sardischen Kulturpflanzen zählen der silbergrüne Ölbaum
und der Johannisbrotbaum (carrubio), dessen zuckerhaltigen Fruchtschoten
meist als Viehfutter verwendet werden.
Vielerorts trifft man zudem Korkeichen (quercia da sughero),
Kaktusfeigen (fico d'india), Oleanderbüsche und Feigenbäume
(fico) an. Auch Zitrusbäume (Zitronen, Apfelsinen, Mandarinen,
Clementinen) und Kiwi werden in Sardinien angebaut.
Bitte bedenken Sie, dass zahlreiche Arten unter Naturschutz
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