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Logudorese, Murales San Sperate





Sprache

Seit Anfang des 18. Jahrhunderts ist in Sardinien, nach mehreren, aufeinanderfolgenden Eroberungskämpfen in der modernen Geschichte (spanische Krone, piemontesisch-savoyische Krone), Italienisch die Amtssprache.

Muttersprache der Sarden ist in vielen Bergregionen und Dörfern aber auch heute noch Sardisch.
So wachsen vor allem im Inselinneren die meisten Einwohner zweisprachig auf, wobei Italienisch oftmals die erste Fremdsprache darstellt.

In den größeren Ortschaften und vor allem in den Städten ist die sardische Sprache hingegen nahezu in Vergessenheit geraten. Aus diesem Grund wird sie nun an manchen Schulen wieder offiziell als erste Fremdsprache eingeführt.

Beim Sardischen handelt es sich um eine antike romanische Sprache mit vielen unterschiedlichen Dialekten und Varianten.
Offiziell spricht man von fünf verschiedenen, sardischen Haupt-Dialekten: Nuorese, Sassarese, Gallurese, Logudorese und Campidanese.
In Wortschatz und Lautstand ähnelt sie dem Lateinischen und dem Spanischen.
Alghero stellt eine interessante Ausnahme dar, denn hier sprechen die Einwohner auch heute noch Katalanisch. Erwähnenswert ist auch der ligurische Dialekt auf der Insel San Pietro und in Calasetta.
In den Tourismuszentren sind die geläufigsten Fremdsprachen Englisch und Französisch.
  
 
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