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Urlaubsziel :: Calasetta
24 - Calasetta
Subregion
Sulcis

  Geographische Lage:
  Südwesten

wichtige Städte:
  Carbonia
  Iglesias
  Entfernungen zu Fähr-/ Flughäfen:
   - Alghero 251 km
   - Porto Torres 285 km
   - Golfo Aranci 332 km
   - Olbia 316 km
   - Arbatax 233 km
   - Cagliari 99 km
   
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Lage und Ort  

Sant'Antioco ist eine kleine, über einen Damm bequem erreichbare Insel im Südwesten Sardiniens mit interessanten archäologischen Fundstätten und einsamen Küstenstreifen.
Calasetta ist das zweitgrößte Dorf auf dieser Insel und wurde 1769 zur Unterbringung ligurischer Fischer aus der tunesischen Insel Tabarka gegründet.
Sehenswertes
und Ausflüge
  Typisches:
Der nahe gelegene Ort Pula ist für seine hervorragenden Tomaten ("Pomodorini di Pula"), sowie für die leckeren Teigwaren beliebt. Sie sollten unbedingt auch die riesengroßen Pizzen probieren.
    Sant'Antioco:
Kleine, mit dem Festland durch einen Damm verbundene, sardische Insel in ca. 74 km Entfernung mit interessanten archäologischen Fundstätten, Tophets und einer kleinen Katakombe. Im gleichnamigen Ort, welcher im 8. Jahrhundert v. Chr. einst von Phöniziern gegründet wurde, gibt es heute moderne Bars, Lokale, Pizzerien und optimale Fischrestaurants. Im Frühling kann man frischen sardischen Thunfisch kosten, dessen Hauptteil direkt nach Japan exportiert wird.
    Kirche Sant'Antioco
mit Katakomben:
Im Jahre 1102 von Mönchen auf einem paläochristlichen Fundament aus dem 5. Jahrhundert erbaute Kirche mit Katakomben, Überresten alter Fresken sowie die Reliquien des Heiligen Sant'Antioco, dem Schutzpatron Sardiniens.
    Carloforte auf der
Insel San Pietro:
Im 18. Jahrhundert ließen sich ligurische Fischer, die von der tunesischen Insel Tabarka kamen, auf Carloforte nieder und prägten die hiesige Tradition und Kultur bis in die heutige Zeit. Dies spiegelt sich nicht nur im Dialekt und in der Architektur wieder, sondern auch in den typischen Gerichten wie bspw. der Nudelspeise "Cassulli alla Carlofortina" (Nudeln mit Tomatensoße, Pesto und Thunfisch) oder auch im "Tonno alla Carlofortina" (Thunfisch aus Carloforte) und schließlich im "Couscous alla Carlofortina".
    Monte Sirai:
Ca. 6 km von Carbonia entfernter Tafelberg, der bereits in der nuraghischen Epoche bewohnt wurde. Um ca. 650 v.Chr. durch Phönizier kolonisiert, wurde Monte Sirai in den darauf folgenden Jahrhunderten erst durch Karthager, dann durch Römer besiedelt und zumeist als Festung genutzt. Heute noch sehenswert ist die Akropolis (ca. 180 Hektar), Nekropole sowie Tophet.
    Montessu:
die wohl bedeutendste vorgeschichtliche Felskammer-Nekropole Sardiniens, mit 40 in die Felswände gehauenen und teils sehr beeindruckenden Grabkammern (die so genannten "Domus de Janas"), inmitten eines natürlichen, Amphitheater-ähnlichen Talkessels bei Villaperuccio.
    Antas Tempel:
Tagesausflug in Richtung Iglesias / Fluminimaggiore (SP126): antiker, dem sardischen Gott Sardus Pater (Sid Adir Babbai) geweihter Tempel inmitten einer bukolischen Landschaft.
    Santadi: die Winzergenossenschaft von Santadi produziert einige der besten sardischen Weine, wie z.B. der "Terre Brune"
    Grotten von Santadi: auf der Landstraße SP195 in Richtung Teulada: diese Grotten ('Is Zuddas' und 'Benatzu o Pirosu' ) zählen zu den größten Sardiniens
    Pan di Zucchero:
Vor Masua (in ca. 96 km Entfernung) steil aus dem Meer emporragende Insel, die von den Sarden "Zuckerbrot" genannt wird. Die hiesigen Ruinen der La-Marmora-Mine können während eines Spaziergangs mit Rundblick auf Meer und Zuckerbrot besichtigt werden.
    Panoramastraße von Chia nach Teulada:
Diese Panoramastraße beginnt bei Chia in ca. 17 km Entfernung und führt dann am Kap Spartivento, Sarazenentürmen und herrlichen Stränden wie bspw. Tuerredda vorbei, bevor sie am kleinen Fischerhafen von Teulada endet.
    Fundstätte Nora :
Phönizisch-römische Ausgrabungsstätte mit herrlichem Meeresblick und gut erhaltenem Amphitheater.
    Cagliari:

Ca. 34 km entfernte Inselhauptstadt mit interessanten Museen, einem historischen Burgviertel, schönen Panorama-Terrassen, einem botanischen Garten, belebten Einkaufsstraßen, Trattorien, Restaurants, sowie Salinen in denen ganzjährig rosafarbene Flamingos leben.
Sport   Möglichkeiten in der näheren Umgebung
    Tauchen/ Ausflüge/ Reiten
Feste     Sant'Antioco Martire
in Sant'Antioco
15 Tage nach Ostern wird in Sant'Antioco das älteste Fest Sardiniens (seit dem 12 Jh. n. Chr.), zu Ehren des Schutzpatrones der Insel, gefeiert. Die Legende besagt, dass der Märtyrer Antioco, der Ende des 1. Jh.n.Chr. vor den Römern aus Nordafrika flüchtete, hier in einer Grotte zuflucht fand, und dort als Christ lebte, bis er 125 n. Chr. starb. Er wurde in den Katakomben unter der Pfarrkirche von San'Antioco beigesetzt.
    Trachtenumzug Sant´Efisio
in Cagliari
Am 1. Mai findet zu Ehren des Stadtpatrons Sant´Efisio ein sehr sehenswerter Trachtenumzug statt, an dem zahlreiche Trachtengruppen aus ganz Sardinien teilnehmen. Dies ist eine der bekanntesten Feste der Insel und speziell in Cagliari sehr beliebt.
Der Umzug startet am 1. Mai, zieht nach Nora/Pula an der Südküste, um dann am 4.Mai wieder nach Cagliari zurückzukehren.
Diese Prozession wird seit dem 17 Jahrhundert alljährlich durchgeführt und wurde nicht mal zu Kriegszeiten ausgesetzt. Absolut nicht zu verpassen!
Feste, Nightlife     Sant' Antioco
Links   Was gibt es hier zu erleben?
Mehr Infos finden Sie unter der Web-Adresse: www.sardinien.com  >>>
 
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